Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wird sich bis 2015 dem Thema Bildung statt Kinderarbeit widmen. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern sollen in ausgewählten Projekten Kinder konkret gefördert werden. “Wir müssen zeigen, dass Kinderarbeit nicht nur ein Problem ferner Welten ist, sondern dass wir täglich mit ihr in Berührung kommen, dass wir durch Mangel an Aufklärung, Unbesonnenheit und Eigennutz Teil des Problems sind”, so GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne.
siehe: Website GEW
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In ihrer Antwort auf die kleine Anfrage der Links-Fraktion schreibt die Bundesregierung, dass sie sich durch die Ratifizierung der ILO-Konventionen 138 und 182 auf die weltweite Ächtung von Kinderarbeit verpflichtet hat. Soweit dies auch den Warenverkehr mit dem Ausland betrifft, müsse dies aber in Abstimmung mit der EU geregelt werden. Eine Zertifizierung über den Ausschluss von Kinderarbeit sei zu begrüßen. “Wir sehen in der Globalisierung eine Chance, den Menschenrechten weltweit zur Durchsetzung zu verhelfen und befürworten Zertifizierungsmaßnahmen und Initiativen verantwortungsvoller Unternehmensführung. [...] Zertifizierungsinitiativen können als Anhaltspunkt für eine systematische Ausgrenzung von ausbeuterischer Kinderarbeit betrachtet werden.”
siehe: Antwort der Bundesregierung
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In einem Resolutionsantrag hat sich die VPNÖ gegen den Erwerb von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit im öffentlichen Beschaffungswesen gewandt. Die Landtagsabgeordnete Erika Adensamer erläutert hierzu, dass ein verantwortungsvolles Beschaffungswesen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene angestrebt wird, so dass im Beschaffungswesen und bei Ausschreibungen nur noch Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit berücksichtigt werden. Der Nachweis soll durch Zertifikate oder Selbstverpflichtungserklärungen möglich sein.
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