Aktuelles / News
in Deutsch
Dienstag, 20. Juli 2010
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wird sich bis 2015 dem Thema Bildung statt Kinderarbeit widmen. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern sollen in ausgewählten Projekten Kinder konkret gefördert werden. “Wir müssen zeigen, dass Kinderarbeit nicht nur ein Problem ferner Welten ist, sondern dass wir täglich mit ihr in Berührung kommen, dass wir durch Mangel an Aufklärung, Unbesonnenheit und Eigennutz Teil des Problems sind”, so GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne.
siehe: Website GEW
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Montag, 19. Juli 2010
In ihrer Antwort auf die kleine Anfrage der Links-Fraktion schreibt die Bundesregierung, dass sie sich durch die Ratifizierung der ILO-Konventionen 138 und 182 auf die weltweite Ächtung von Kinderarbeit verpflichtet hat. Soweit dies auch den Warenverkehr mit dem Ausland betrifft, müsse dies aber in Abstimmung mit der EU geregelt werden. Eine Zertifizierung über den Ausschluss von Kinderarbeit sei zu begrüßen. “Wir sehen in der Globalisierung eine Chance, den Menschenrechten weltweit zur Durchsetzung zu verhelfen und befürworten Zertifizierungsmaßnahmen und Initiativen verantwortungsvoller Unternehmensführung. [...] Zertifizierungsinitiativen können als Anhaltspunkt für eine systematische Ausgrenzung von ausbeuterischer Kinderarbeit betrachtet werden.”
siehe: Antwort der Bundesregierung
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Montag, 5. Juli 2010
In einem Resolutionsantrag hat sich die VPNÖ gegen den Erwerb von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit im öffentlichen Beschaffungswesen gewandt. Die Landtagsabgeordnete Erika Adensamer erläutert hierzu, dass ein verantwortungsvolles Beschaffungswesen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene angestrebt wird, so dass im Beschaffungswesen und bei Ausschreibungen nur noch Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit berücksichtigt werden. Der Nachweis soll durch Zertifikate oder Selbstverpflichtungserklärungen möglich sein.
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Dienstag, 29. Juni 2010
Einige Abgeordnete haben an die Bundesregierung Fragen im Kontext des Imports von Natursteinen aus dem Ausland gestellt, unter anderem, ob ein Bundesgesetz denkbar ist, das die Verwendung von Natursteinen unterbindet, für die keine Nachweise vorgelegt wurden, dass sie in der gesamten Wertschöpfungskette ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden.
Kleine Anfrage: Ausbeuterische Kinderarbeit bei der Herstellung von Grabsteinen
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Montag, 28. Juni 2010
Die Sendung mit dem Titel “Grabsteine ohne Kinderarbeit - Wie die Landesregierung den guten Willen der Kommunen ausbremst” kann hier nachgesehen werden.
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Freitag, 18. Juni 2010
Report des Generaldirektors der Internationalen Arbeitskonferenz, 99. Session, 2010.
Im alle vier Jahre erscheinenden Bericht über Kinderarbeit verkündet die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), dass im Zeitraum von 2004 bis 2008 die Anzahl der Kinderarbeiter weltweit von 222 Mill. auf 215 Mill., also um 3%, zurückgegangen ist - was eine Verlangsamung der globalen Reduktion der Kinderarbeit bedeutet. Im Bericht werden zudem die Bedenken zum Ausdruck gebracht, dass die Wirtschaftskrise einen weiteren Einbruch im Kampf gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit bis 2016 nach sich ziehen könnte. Die Zahl der Kinder, die in schlimmsten Formen der Kinderarbeit beschäftigt sind, wird im Jahr 2008 auf 115 Mill. weltweit geschätzt.
Bericht in deutsch: Das Vorgehen gegen Kinderarbeit forcieren
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Mittwoch, 16. Juni 2010
Die Stadt München (Referat für Gesundheit und Umwelt) gibt gemeinsam mit der Steinmetz-Innung München-Oberbayern und weiteren Kooperationspartnern eine Broschüre „Grab- und Natursteine fair einkaufen – ausbeuterische Kinderarbeit verhindern“ heraus. Die neue Broschüre soll Münchnerinnen und Münchnern als Leitfaden dienen, bewusst Grab- und Natursteine einzukaufen, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden.
Die Broschüre wurde am Dienstag, 15. Juni, bei einer Pressekonferenz mit dem XertifiX-Vorsitzenden und ehemaligen Bundesarbeitsminister Dr. Norbert Blüm in der Grütznerstube vorgestellt.
Bezug der Broschüre über: Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Pressestelle, Bayerstraße 28a, 80335 München
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Freitag, 11. Juni 2010
Frankfurt am Main – Natursteine, die durch Kinderarbeit mit Ausbeutung hergestellt werden, sollen keinen Zugang mehr zum deutschen Markt erhalten. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt zum morgigen Welttag gegen Kinderarbeit. „Wir brauchen ein Importverbot. Die Zahlen weltweiter Kinderarbeit sind alarmierend. Hier muss dringend der internationale Druck erhöht werden“, sagt Andreas Steppuhn vom IG-BAU-Bundesvorstand.
Bundesregierung und Bundesländer sollten sich daher für eine Regelung im Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT) stark machen – analog zum dort bereits verankerten Importverbot für Produkte, die in Gefängnissen hergestellt werden. Die IG BAU hat die Ministerpräsidenten aller Bundesländer zudem in einem Schreiben aufgefordert, sich gegen den Handel mit Natursteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit einzusetzen. „Solche Steine gehören weder auf das Pflaster der Marktplätze von Städten und Gemeinden noch auf die Friedhöfe. Hier können die Bundesländer einen Riegel vorschieben“, sagt Andreas Steppuhn. …weiterlesen
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Freitag, 11. Juni 2010
ILO-Projekte zeigen: Die Beseitigung der Kinderarbeit in Minen und Steinbrüchen ist möglich. Mehr als eine Million Kinder auf der Welt arbeiten in Bergwerken oder Steinbrüchen. Zum diesjährigen Welttag gegen Kinderarbeit, der am kommenden Sonntag zum vierten Mal begangen wird, will die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) die Aufmerksamkeit speziell auf das Schicksal der minderjährigen Minenarbeiter lenken.
“Es ist möglich, die Kinder aus den Bergwerken und Steinbrüchen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen”, betonte ILO-Generalsekretär Juan Somavia. “Diese Kinder tragen eine schwere Last, und es ist an uns, ihnen diese Last von den Schultern zu nehmen.” Das Verbot der Kinderarbeit gehört zu den Kernarbeitsnormen der ILO.
Insgesamt müssen fast 250 Millionen Kinder auf der Welt arbeiten gehen. Alle Formen der Kinderarbeit sind schädlich, doch die Ausbeutung von Kindern in Minen und Steinbrüchen ist die schlimmste von allen. In Asien bauen Kinder Steine oder Edelsteine ab, in Afrika schürfen sie vor allem nach Diamanten, Gold und anderen Edelmetallen und in Südamerika nach Gold, Kohle, Smaragden und Zinn. …weiterlesen
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Donnerstag, 10. Juni 2010
As many as least 18 children working in various establishments were freed by the district authorities in a special campaign launched on Wednesday to eradicate child labour. [...] “The campaign was launched on Monday and would continue for another few days. This is unfortunate that despite the publications of the Prohibition of Child Labour Act, the employers are paying scant regard to the law,” said Deputy Commissioner KS Pannu. [Continue...]
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