Montag, 12. September 2011
In vielen Teilen der Welt gibt es auch heute noch Kinderarbeit. So müssen weltweit etwa 250 Millionen Kinder in Steinbrüchen, in der Teppich- und Textilindustrie, in der Landwirtschaft oder in anderen Bereichen arbeiten. Die Kinder haben oft keine Wahl, wissen nichts von ihren Rechten und werden schamlos ausgebeutet. Mit der Ausstellung „Kinderarbeit: Schuften statt Schule“ macht das Hilfswerk MISEREOR gemeinsam mit dem Netzwerk „Faire Kulturhauptstadt Ruhr.2010“ darauf aufmerksam.
Ort: Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Kommentar schreiben »
Freitag, 2. September 2011
Am 2. September wurde die DGB-Vize Frau Ingrid Sehrbrock als Vorsitzende von XertifiX gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Dr. Norbert Blüm, übernimmt zukünftig die Schirmherrschaft von XertifiX. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau Sehrbrock.

Kommentar schreiben »
Dienstag, 30. August 2011
…noch immer wenig Interesse bei öffentlicher Beschaffung
Am 30. August besuchen die Bundestagsabgeordneten Peter Weiß und Ingo Wellenreuther, sowie Bundesgeschäftsführer der CDA, Dr. Markus Gloe, die Firma Seib Natursteine in Karlsruhe. Hintergrund sind die teils noch immer katastrophalen Arbeitsbedingungen in indischen Steinbrüchen und die Frage, was die Politik hier tun kann.
Seib erläutert, dass bei Privatkunden das Interesse merklich ansteigt und mittlerweile rund die Hälfte der Kunden nach zertifizierten Natursteinen fragt. Bei öffentlichen Ausschreibungen stellt sich die Situation etwas anders da: Auch wenn viele Kommunen fair beschaffen wollen, so akzeptieren die meisten noch immer sogenannte Selbsterklärungen der Händler. Bei den geringen Gewinnmargen bei öffentlichen Ausschreibungen schlagen sich damit die eigentlich nur geringen Mehrkosten für die Zertifizierung negativ nieder und die sauberen Natursteine sind nicht mehr wettbewerbsfähig. Hier ist die Politik gefragt, dem endlich einen Riegel vorzuschieben.
Die Firma Seib ist seit 2007 Lizenznehmer von XertifiX.

v.links: Rainer Seib, Peter Weiß, Ingo Wellenreuther, Dr. Markus Gloe
Kommentar schreiben »
Montag, 15. August 2011
In Gaggenau haben 2 Schulklassen des Goethe-Gymnasiums durch Kuchenverkauf und Spenden Geld für indische Kinder in Steinbrüchen gesammelt. Angeregt durch Reportagen zum Thema Kinderarbeit in indischen Steinbrüchen und durch die Behandlung des Themas im Religionsunterricht haben die Schüler ein großes Engagement gezeigt und insgesamt über 500 Euro gesammelt. Dieses Geld wird den Kindern von Steinbrucharbeitern direkt in Form von Schulkleidung und Schulmaterial zugutekommen. 
siehe auch: Zeitungsartikel Badische Neueste Nachrichten
Kommentar schreiben »
Donnerstag, 21. Juli 2011
Über Grabsteine und Grabeinfassungen, die ohne den Einsatz ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt wurden, informiert das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. auf der Webseite www.fairegrabsteine.de.
Kommentar schreiben »
Montag, 13. Juni 2011
Das katholische Entwicklungshilfswerk MISEREOR und Xertifix e.V. fordern die Bundesregierung auf, sich für international rechtsverbindliche Mechanismen gegen Kinderarbeit einzusetzen. “Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit können bei uns ungehemmt konsumiert werden. Das muss sich ändern!”, fordert MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer. “Es muss international verbindliche Maßnahmen geben! Ein bundesgesetzlich untermauertes Importverbot für Waren aus ausbeuterischer Kinderarbeit würde hierbei ein wichtiges Signal setzen!”
siehe auch: Pressemitteilung
Kommentar schreiben »
Sonntag, 12. Juni 2011
Noch immer werden in Indien Natursteine durch Kinderarbeit produziert und nach Deutschland exportiert. Es reicht es nicht aus, wenn sich in der öffentlichen Beschaffung die Kommunen mit Selbstauskünften der Händler zufrieden geben. Die Behauptung, dass die Natursteine in Indien ohne Kinderarbeit produziert werden, ist nicht nachprüfbar. Es ist daher notwendig, dass die Kommunen ein Zertifikat als Nachweis über die Freiheit von Kinderarbeit fordern. Eine Liste von Zertifikaten hat das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Internet unter www.kompass-nachhaltigkeit.de veröffentlicht.
siehe auch: Pressemitteilung
Kommentar schreiben »
Dienstag, 31. Mai 2011
Die IG BAU fordert Kanzlerin Merkel auf, in Indien die Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards einzufordern. Derzeit bereitet die EU ein Freihandelsabkommen mit Indien vor. Die Kanzlerin soll sich dafür einsetzen, dass es darin auch um die Einhaltung von sozialen Mindeststandards geht. Es darf nicht sein, dass durch das Abkommen die Einfuhr von Produkten aus Kinderarbeit auch noch erleichtert wird, so IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel.
siehe auch: IG BAU fordert von der Kanzlerin Einsatz gegen Kinderarbeit
Kommentar schreiben »
Mittwoch, 18. Mai 2011
Abgeordnete des Bundestags stellen den Antrag, dass die Einfuhr, der Handel und die Verwendung von Produkten, die durch ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden, verboten werden. Darin wird zudem gefordert, “…sich auf internationaler Ebene gegen ausbeuterische Kinderarbeit gemäß ILO-Übereinkommen 182 einzusetzen, dabei insbesondere Regelungen zu Handelsverboten und der Verhinderung des Marktzugangs von auf diesem Wege hergestellten Stein- und anderen Produkten in der Welthandelsorganisation anzustoßen und sich für die Durchsetzung des Verbots in den EU-Mitgliedstaaten einzusetzen.”
siehe auch: Bundestagsantrag
Kommentar schreiben »