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Mann am Bohrer2Die Thomson Reuters Foundation reports on the working conditions in Indian quarries and the negative health consequences for the workers.

According to this, Thomson Reuters also confirms the massive health burden for the workers, caused by the unprotected work in the fine dust: about half of the total 2 million workers would suffer from silicosis or other lung diseases. Not a few lead to death. Since the disease was often diagnosed incorrectly as tuberculosis, the affected persons also received no state compensation. XertifiX has been pointing out this fact for years and is working with its standard and controls to protect the workers.

In addition, Thomson Reuters notes the widespread child labor in the sector. This applies not only to the production of stone tiles, but also to stone quarry work: “In Budhpura village, children as young as six or seven years work in the industry, starting with chiselling cobblestones. Boys start working in the quarries from age 12 or 13, while girls may continue making cobblestones and tiles.”

Please refer: In India’s quarries, workers die to make pretty garden tiles

Pdf: In India’s quarries, workers die to make pretty garden tiles


On April 18, 2016 Reform of public procurement law entered into force (law and Directive). For contracts above the so-called EU threshold, the award was simplified and modernized. This applies in particular to the consideration of social aspects: “The possibilities for contracting authorities to set strategic objectives – eg environmental, social or innovative aspects – in the framework of procurement procedures are strengthened.”

This means that the Federal Government is implementing three EU directives for the award of 2014, including the Public Procurement Directive (Directive 2014/24/EU).

Please refer: Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts
Please refer: Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts
Please refer: Reform des Vergaberechts

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Südindien: 84 Steinbrüche des illegalen Abbaus überführt

U. Sagayam,
Leiter der Kommission

Vor einigen Jahren wurde illegaler Natursteinabbau in Südindien aufgedeckt (wir berichteten). Die einberufene Untersuchungskommission (“The Sagayam Committee”) hat nun einen Abschlussbericht vorgelegt. Demnach wird der unterschlagene Betrag auf rund Rs 65.154,60 crore geschätzt. In Euro umgerechnet sind dies bei aktuellem Wechselkurs schier unfassbare rund 9 Mrd. Euro (1 crore Rupie = 10.000.000 Rupien). Der Bericht umfasst 624 Seiten mit 31 Bänden Anhang.

Siehe: The New Indian Express

GrabmaleAm 01. Dezember 2015 hat das Bayerische Kabinett einen Gesetzentwurf zum Verbot von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit gebilligt. Friedhofsbetreibern in Bayern wird demnach ein Verbot von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit ermöglicht. Dabei werden auch Vorgaben des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 16. Oktober 2013) berücksichtigt, indem grundlegende Anforderungen an Nachweise geregelt werden.

Gesundheitsministerin Melanie Huml hierzu: “Bürger, Steinmetze und Friedhofsbetreiber können mit dieser Regelung einfach und anhand objektiver Kriterien erkennen, ob ein Zertifikat ausreicht und daher anerkannt wird.”

Siehe: Bayerischer Rechts- und Verwaltungsreport

Arbeitnehmerflügel beschließt neues Grundsatzprogramm am 08.11.15 in Berlin

CDA-Bundestagung: I. Sehrbrock und K. Töpfer

CDA-Bundestagung: I. Sehrbrock und K. Töpfer

Darin heißt es unter anderem: Der Einsatz für menschenwürdige Arbeitsbedingungen weltweit muss im Zentrum der Politik stehen. Dazu gehört selbstverständlich auch die Freiheit zu Gewerkschaftsarbeit und -betätigung. Ebenso muss die ILO aufgewertet und mit Sanktionmsmechanismen ausgestattet werden. Internationale Unternehmen haben Verantwortung für die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards in der gesamten Lieferkette wahrzunehmen. Transparenz über die Arbeitsbedingungen in den Lieferketten ist hierzu ein wichtiger Beitrag.

Siehe: “Der Mensch ist wichtiger als die Sache”, Berlin 2015

Grabsteine SMALLWer in diesen Tagen über einen herbstlichen Friedhof spaziert, der läuft dabei auch an einer Menge offener Fragen vorbei. Denn viele Grabsteine kommen nicht mehr aus heimischen Steinbrüchen, sondern aus Indien oder China. Woher genau aus diesen Ländern die Steine stammen, das lässt sich nicht in jedem Fall genau sagen, auch nicht, unter welchen Bedingungen sie aus dem Steinbruch gebrochen und bearbeitet wurden. Dabei gibt es Organisationen, die die Produktionsbedingungen prüfen. [weiter…]

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image024Zu viele ArbeiterInnen in Steinbrüchen und Naturstein-Betrieben müssen weltweit noch unter katastrophalen Bedingungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Ihre Gesundheit wird durch gefährliche Arbeitsplätze und nicht vorhandene Schutzausrüstung massiv gefährdet. Selbst elementarste Schutzmaßnahmen fehlen. Viele arbeiten ohne Unterbrechung sieben Tage die Woche und erhalten nicht einmal den gesetzlichen Mindestlohn. Vor allem in Natursteinproduktions¬stätten in Indien, China und Vietnam führen die schlechten Arbeitsbedingungen häufig zur unheilbaren, tödlichen Lungenkrankheit (Silicosis). Viele erreichen nicht einmal das 50. Lebensjahr. Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit fordert XertifiX e.V., die Arbeitsbedingungen in asiatischen Betrieben nachhaltig zu verbessern. [weiter…]

10-Jähriges Jubiläum I. SehrbrockMit Mitgliedern, Lizenznehmern, Spendern, Unterstützern und Gästen aus Politik und Verbänden hat XertifiX e.V. am 30.09.2015 im Bundestag in Berlin sein 10-jähriges Bestehen gefeiert. Die Bilanz sei gemischt, erklärte die Vorsitzende und ehemalige DGB-Vize, Ingrid Sehrbrock: Kinderarbeit in indischen Steinbrüchen, die XertifiX kontrolliert, sei praktisch verschwunden. Mit 168 Mio. Kinderarbeitern weltweit sei sie dennoch ein drängendes Problem.

[Pressemitteilung zur XertifiX-Jubiläumsfeier im Bundestag]