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Auf den neun konfessionellen und städtischen Friedhöfen in Lünen sollen demnächst nur noch fair gehandelte Grabsteine aus Indien oder China aufgestellt werden. Der Blick wird dabei auf die Arbeitsbedignungen insgesamt gerichtet: „Wir haben gelernt, dass wir uns nicht einzig auf die ausbeuterische Kinderarbeit fokussieren können, es geht um unmenschliche Arbeitsbedingungen, um Gesundheitsgefährdung, und darum, dass ganze Familien in Schuldknechtschaft leben und bis zum Vierjährigen alle in den Steinbrüche müssen“, sagt Gerd Plobner von der Werkstatt Ökumene Eine Welt. Mit einer Ausstellung im Juni soll die Öffentlichkeit weiter für das Thema sensibilisiert werden.

Siehe auch: Der Westen

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