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Aus Anlass des Tag gegen Kinderarbeit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vermeldet die Landesregierung NRW, dass sie sich bei der EU für ein Verbot von Produkten aus schlimmster Kinderarbeit einsetzt. „Wir können es nicht hinnehmen, dass Kinder unter ausbeuterischen und oft gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten müssen“, sagte Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider in Düsseldorf. NRW habe die EU-Kommission und die Bundesregierung aufgefordert, beim Abschluss von Handelsabkommen sicherzustellen, dass arbeitsrechtliche Mindestnormen verbindlich und sanktionierbar festgeschrieben werden.

Gleichzeitig wird betont, dass ein Verbot allein nicht ausreicht, sondern auch die Bezahlung der erwachsenen Arbeiter angemessen sein müsse. Dies kann unter anderem durch den fairen Handel gewährleistet werden. Aus dem Grund ruft das Minsterium Kommunen dazu auf, den Weg zur Fair Trade-Stadt zu gehen.

Siehe: Pressemitteilung

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