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Verwaltung muss Zertifikate gegen Kinderarbeit anerkennen

KA-242Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Politik auf, sich entschieden gegen die Ausbeutung von Kindern einzusetzen. Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit (12. Juni) sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers: „Halbherzige Vorschriften bringen Kindern, die weltweit ausgebeutet werden, nichts. Das zeigt das Urteil aus Baden-Württemberg zu Grabsteinen aus Kinderhand wieder überdeutlich. Schutzregelungen nur auf dem Papier reichen nicht, die Verwaltung muss die Vorschriften auch umsetzen können. Was wir brauchen sind nicht nur symbolische weltweite Gedenktage, sondern entschlossene Politiker, die diesen unhaltbaren ausbeuterischen Sumpf mit entschlossener Politik austrocknen. Aber auch der Verbraucher muss sein Verhalten ändern und seine Kaufentscheidung von fairen Kriterien abhängig machen!“ [weiter…]

Siehe auch: IG BAU: Verwaltung muss Zertifikate gegen Kinderarbeit anerkennen

2020-06-04T14:34:54+02:0016.06.2015|

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Jugend Eine Welt ermahnt Handel, Angebot von fairen Natursteinen zu erhöhen

KA-316In ihrer aktuellen Pressemeldung erinnert Jugend Eine Welt daran, dass in vielen Natursteinen wie Pflastersteinen, Küchen- oder Bodenplatten Kinderarbeit stecken kann. Sie sprechen vor allem den Handel in Österreich an, der sich bislang noch kaum um Kontrollen in indischen oder chinesischen Lieferketten kümmert.

Das können wir aus unserer Sicht bestätigen: In Österreich arbeitet mit XertifiX beispielsweise nur der Großhändler Stein & Co aus Ennsdorf zusammen – dieser allerdings schon seit vielen Jahren. Wir wünschen uns, dass mehr Importeure in Österreich diesem Beispiel folgen.

Siehe: Achtung: In vielen importierten Natursteinen steckt Kinderarbeit

2020-06-04T14:51:20+02:0012.06.2015|

Bundestagsantrag: Verbot von Produkten aus Kinderarbeit

Abgeordnete des Bundestags stellen den Antrag, dass die Einfuhr, der Handel und die Verwendung von Produkten, die durch ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt wurden, verboten werden. Darin wird zudem gefordert, „…sich auf internationaler Ebene gegen ausbeuterische Kinderarbeit gemäß ILO-Übereinkommen 182 einzusetzen, dabei insbesondere Regelungen zu Handelsverboten und der Verhinderung des Marktzugangs von auf diesem Wege hergestellten Stein- und anderen Produkten in der Welthandelsorganisation anzustoßen und sich für die Durchsetzung des Verbots in den EU-Mitgliedstaaten einzusetzen.“

siehe auch: Bundestagsantrag

2020-07-10T08:31:11+02:0018.05.2011|
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