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Die Stadt Kehl hatte vor einiger Zeit ihre Friedhofssatzung dahingehend geändert, dass nur noch Grabsteine ohne Kinderarbeit aufgestellt werden dürfen. Steinmetze haben dieses Anliegen zwar öffentlich unterstützt, aber eine praktische Schwierigkeit darin gesehen, wie dies zuverlässig zu gewährleisten sei und hatten unter anderem deshalb eine Normkontrollklage gegen die Stadt Kehl vor dem Verwaltungsgericht Mannheim eingereicht.

Dem kommt die Stadt nun entgegen, indem sie klar festlegt, welche Zertifikate als ausreichend anerkannt werden: Als vertrauenswürdig werden XertifiX und Fairstone genannt, IGEP wird hingegen als nicht vertrauenswürdig eingestuft.

Siehe auch: Keine Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit

Comments ( 1 )

  • Michael Vonau says:

    Es wäre schön zu erfahren, wie die Stadt Kehl genau festlegt, welche Zertifikate als ausreichend anerkannt werden und warum genau sie zu dem Urteil kommt, dass IGEP als nicht vertrauenswürdig eingestuft wird. Ein Wortlaut wäre hier auch für andere Kommunen hilfreich. Die klagefreudigen Steinmetze ziehen sicherlich bald wieder vor Gericht, wenn sich die Stadt juristisch nicht unangreifbar gemacht hat.

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